00:00:15:
00:00:18: Herzlich willkommen zu einer neuen Folge von siebenundzwanzig Minuten Input, hundert Jahre Output.
00:00:27: Und heute liebe Zuhörer gibt es eine ganz spannende Folge!
00:00:30: Denn heute geht es um das Thema Selbstfürsorge, Pflege und es geht um Pro Aging Und was das alles mit Longevity zu tun hat, da sagt uns eine Spezialistin auf diesem Gebiet, Kristina Kehshilfer.
00:00:45: Herzlich willkommen und schön, Judith, dass du wieder mit dabei bist!
00:00:49: Ja ich freue mich auch riesig auf dieses Gespräch denn es betrifft ja früher oder später uns alle.
00:00:54: aber bevor wir tief einsteigen Christina wer bist Du denn?
00:00:58: Ein paar Sätze zu dir und zu deinem Hintergrund.
00:01:02: Herzlichen liebe Judith und Andrea.
00:01:04: herzlichen Dank für die Einladung, freue mich sehr vor allem, weil ihr das Thema longevity von verschiedenen Perspektiven beleuchtet.
00:01:13: Ich bin Münchnerin Bayern und komme eigentlich beruflich aus einer anderen Ecke.
00:01:19: ich war lange Marketingleitung für Fashion Brands und beschäftige mich aber sehr lange schon mit dem Thema wie kann ich gut zu mir sein was braucht es um gesund alt werden?
00:01:28: Und in den letzten Jahren aufgrund einer privaten einem privaten Schicksalsschlag
00:01:35: Bestimmt
00:01:35: noch mal kommen, habe ich mich eben auch gefragt.
00:01:38: Wie können andere und ich gesund und würde voll alt werden?
00:01:43: Und wie können wir gut auf uns achten in einer komplexer werdenden Welt mit sehr vielen negativen Störungen?
00:01:50: und deswegen spannend dass wir heute drüber sprechen.
00:01:53: Ja du hast gerade ist schon eingangs ja auch erwähnt Wir steigen direkt ein!
00:01:59: Wir haben ja nur siebenundzwanzig Minuten liebe Christina.
00:02:02: Deshalb was ist dir denn wiederfahren?
00:02:07: Man könnte sagen, ich habe in meinem Leben schon sehr viel gesehen und sehr viel erlebt.
00:02:11: Ich stand trotzdem immer auf der Sonnenseite des Lebens.
00:02:16: Mein Vater bekam vor rund um zwanzig Jahren eine lebensverändernde Diagnose Parkinson.
00:02:23: Und ich habe über ein sehr langes Zeit als nahestehendes Familie Mitglied ihnen in dieser Zeit begleitet.
00:02:31: Eine unheilbare Erkrankung, die im letzten Endes auch den Tod geführt hat ... September vergangenen Jahr.
00:02:37: Und in dieser, ich sage jetzt mal Achterbahnfahrt und in unserer Schicksalsgemeinschaft als Familie habe ich eigentlich schon mit zweiunddreißig mich mit der Frage auseinandersetzen müssen sind meine Eltern sterblich?
00:02:52: Was macht denn Endlichkeit mit uns?
00:02:54: Und eben auch immer beobachtet wie eine Krankheit ein Menschen verändern kann obwohl er nie die Würde verloren hat.
00:03:02: Deswegen ist mir das Thema so wichtig.
00:03:05: Ich habe auch vielleicht für mich dadurch verstanden, wie wichtig es ist, dass ich gut zu mir bin und dass das eben nicht nur heißt, mich gesund zu ernähren.
00:03:14: Was ich seit sehr langer Zeit mache – ich bin seit zwölf Jahren Vegetarierin und trink kein Alkohol
00:03:18: usw.,
00:03:19: aber das es eben auch heißt alle Versetten der seelischen und körperlichen Unversehrtheit beachten zu
00:03:26: müssen.".
00:03:28: Ein Thema ist ja da auch Christina selbst für Sorge.
00:03:32: Es heißt ja auch immer so schön im Flugzeug, bitte erst selber Sauerstoffmasken, dann anderen zu helfen.
00:03:38: und du hast ja auch ein Buch geschrieben plötzlich Pflege.
00:03:42: aber ich denke ein ganz wichtiger Punkt ist dass du für dich selber schauen musstest das es dir gut geht um deinen Eltern auch zur Seite zu stehen.
00:03:54: Was bedeutet für dich Selbstfürsorge?
00:03:56: Und wie hast du das gemacht und geschafft, in solchen Zeiten auch stark zu bleiben.
00:04:02: Also es sind in der Sonne ja rund fünf Millionen Angehörige, die jemanden anderen versorgen.
00:04:06: Wir sind nicht mitgerechnet alle Mütter, die Kehrarbeit leisten, alle Väter, die kehrarbeit leisten.
00:04:13: Ich sage mal wir haben alle sehr viele Hüte auf und für viele ist Pflege wie auch bei mir eine Glaubenssache.
00:04:20: Ich wollte für meinen Vater da sein und eben auch meiner Mutter an der Seite stehen.
00:04:25: Und dann funktionieren wir einfach, dann machen wir einfach.
00:04:27: Wir denken nicht nach und es ist selbstverständlich, weil die Liebe, die ich bekommen habe möchte ich zurückgeben und in dem Fall auch mein Vater beschützen vor allem was da so im Pflegesystem passiert ist.
00:04:43: Vertrauen zu haben und auch wieder loslassen ein ganz wichtiger Teil ist, davon gesund älter zu werden.
00:04:50: Das heißt vertrauen zu habe in mich dass ich gute Entscheidungen treffe weil wir können keine perfekten Entscheidungen treffen schon gar nicht für einen anderen Menschen sondern wir können nur aus unserer eigenen Intuition heraus Entscheidungen in dem Fall eben für ein Leben eines anderen Menschen treffen aber auch für uns selbst und ich glaube darum geht es sein eigenes Vertrauen zu stärken.
00:05:15: So starte ich auch in jedem neuen Tag.
00:05:17: Ich bin immer Optimistin, versuche immer zu überlegen wie geht es mir heute?
00:05:22: Was ist meine Intention für den Tag?
00:05:25: Was steht an und wie kann ich was positiv verändern?
00:05:29: Sei es etwas Kleines für mich mein Umfeld sei es aber eben auch für andere um was beizutragen?
00:05:34: Und das finde ich eine Haltung.
00:05:36: Also Glück oder Glücklichsein ist für mich kein Zustand.
00:05:40: Ich glaube da machen wir uns als Menschen was vor.
00:05:42: Es ist eine Illusion zu glauben glücklich, sondern es ist eher eine Perspektive aus Leben.
00:05:48: Er nimmt Blick und eine Erinnerung für mich immer wieder zu sagen was kann ich tun dass es mir gut geht um das ist mein
00:05:55: Liebsten
00:05:55: auch gut?
00:05:56: Ja du hast gerade gesagt das ist bei dir wirklich täglich also du hast es ritualisiert
00:06:02: morgens
00:06:02: hältst du inne oder wie wenn du möchtest was mich sehr freuen würde.
00:06:06: wie wie machst du das?
00:06:07: vielleicht auch als tip oder als idee?
00:06:10: Ich starte sehr früh in den Tag und dank der Minupause natürlich noch mehr deutlich früher.
00:06:15: Der Hund springt ins Bett, ich nehme die Zeit wirklich mal fünf, sechs Minuten mit Artikel zu schmusen ist irgendwie wichtig sonst schläft er nicht im Bett.
00:06:22: Und dann bin ich sehr ordentlich, ich mache mein Bett.
00:06:25: Ich möchte das sozusagen.
00:06:26: Klarheit in meiner Wohnung herrscht und Klarheit im Kopf.
00:06:29: Dann gehe ich in die Natur.
00:06:31: Das ist im Sommer wundervollig.
00:06:34: Bin sehr dankbar an ein Seewohnen zu dürfen.
00:06:36: D.h.,
00:06:36: ich geh morgens um halb sieben, sieben Schwimmen.
00:06:38: Oh!
00:06:39: Ich bin in den Armenweichen Wasser und blicke auf die Werdenfenster Alpen.
00:06:43: Mein Herz geht auf.
00:06:44: Ich bin an dem schönsten Ort, den ich mehr hätte wählen können.
00:06:49: Und zu allen anderen Jahreszeiten gehe ich in den Wald und beobachte wie die Natur sich verändert.
00:06:54: das ist zwitschert morgens schon.
00:06:57: Ja und ich finde es ist so ein...ich brauche viel Zeit für mich und liebe Nähren der Verbindungen und bin total sozialer Mensch.
00:07:04: Andrea weiß dass sie sich bestellen irgendwie Netzwerkerinnen und so.
00:07:07: aber ich brauch diese Ruhe in mir und die Ruhe für mich.
00:07:12: Gerade in dem Chaos nach der Pflegezeit, wo wir zwei Jahre lang
00:07:17: nie ohne
00:07:18: einen Menschen zu Hause waren.
00:07:19: Wo wir immer jemanden zuhause hatten ist es so wichtig für mich durchatmen und zu können.
00:07:26: Und danach komme ich zurück und frühstück was gesundes und nehme Kreatin und Ashwagandha und setze mich unter so viel zu trinken und dann startet der Tag.
00:07:34: Dann ist das aber erst acht und dann habe ich aber das Gefühl Ich hab schon etwas für mich getan.
00:07:41: Es ist ja auch der Moment, wo du Kraft tankst.
00:07:43: Wo du einfach für den Tag Kraft tanks oder auch nochmal überlegst was habe ich heute?
00:07:49: Wo muss ich hin?
00:07:50: Wo brauche ich mehr Energie?
00:07:52: das sind ja auch so.
00:07:53: Punkte mache ich morgens auch so dass man sich so fokussiert und mal überlegt was alles so ansteht.
00:08:00: Christina eine Frage kommt da auch longevity ist ja für viele immer so ja ewig jung aussehen.
00:08:10: Es gibt ja diese zwei Begriffe Anti-Aging und Pro Aging.
00:08:16: Was ist da für dich der große Unterschied?
00:08:18: Und wie hast du das in der Zeit auch erlebt?
00:08:22: Ich verstehe, dass Anti-Aging auch sehr stark von der Beautyindustrie geprägt ist.
00:08:27: Wo es darum geht sozusagen die Zeichen, die das Alter und das Älter werden, das gelebte Leben bei uns hinterlässt auszubübeln.
00:08:34: Und ich freue mich natürlich auch nicht wenn die Falten mehr werden, obwohl ich sage um die Augen und so machen wir nichts weil das sind ja dann Nachfalten und damit kann ich gut leben wobei sogar andere Dinge im Alt werden.
00:08:45: einfach also ich habe manchmal den Eindruck alt werden ist immer so Kontrolluntersuchungen, Vorsorge und was ein ganz wichtiges Thema ist.
00:08:52: Ich höre ja auch viel Plädiere aber ich bin absolut für pro Aging weil Pro ist eine positive Haltung.
00:09:01: Deswegen über bin kein Mensch der jemals sagt das möchte ich nicht sondern ich sage immer dass möchte ich und das ist mein Ziel mit jedem.
00:09:09: deswegen liebe ich pro Agings und engagiere mich da ja auch als wie auch immer geartete Expertin.
00:09:17: Also ich versuche Menschen, gerade in meinen Kanälen auf YouTube und auf Instagram oder in den Podcasts, denen ich habe, wo ich mit Menschen die andere Versorgung spreche, immer das positive herauszustellen zu sagen, was sind Empfehlungen?
00:09:31: Die gelebte Empfehnungen sind praktische Tipps, die wir wirklich schon praktizieren, helfen.
00:09:37: Und da haben ja auch Profis beruflich zu sagen ... Wie können wir ... Das ist eine Haltungsfrage!
00:09:46: Alter ist wirklich für mich keine Instruktion und ich erfinde mich gerade neu.
00:09:51: Und ich erlebe grade in meinem beruflich unprivatem Umfeld, dass so viele Menschen sich zu einem Zeitpunkt im Leben ... Ich sag mal in der Mitte des Lebens und es hat nichts mit einer Endzeitstimmung zu tun.
00:10:05: Ich muss jetzt die letzten Jahre noch nutzen sondern eher als sich neu erfinden um das... Ich weiß nicht wo mich die Reise hinbringt aber ich versuche eben zu sagen Alter ist keine Endzeit, sondern wir können eben proaktiv, deswegen auch pro-agent aktiv gestalten mit unserer Haltung und selbst gegenüber.
00:10:25: Und aber eben auch in einem wertschätzenden Umgang mit unserer Gesellschaft und mit denen, mit den wir im Bruch
00:10:30: kommen.
00:10:30: Ja, ganz wertvoll.
00:10:32: Ich denke auch für unsere Zuhörenden das ja auch unser Gehirn viel besser die positiven Dinge aufnimmt und nicht immer auch weg von sondern eher hinzu und es ist alles sehr auch was in Richtung positive Psychologie geht.
00:10:46: Auch morgen schon etwas erwartet mich also der positive Tagesausblick, positiver Tagesrückblick schon mal vielleicht als Methoden für den einen oder die andere zuhörende.
00:10:57: Genau finde ich extrem wichtig!
00:11:00: gerne zurückgehen, weil du ja wirklich auch das Buch geschrieben hast, wo es rund um die Pflege geht.
00:11:05: und wie hast du es denn damals geschafft für dich zu sorgen?
00:11:10: Da hattest du ja nicht so viel Raum.
00:11:12: Du hast dir gesagt, wenig Zeit für dich selbst aber hast du da immer wieder kleine Dinge getan... Wie war das für dich?
00:11:22: Das stimmt insbesondere der Zeit des Pendels, weil ich habe nicht am Wohnort meiner Eltern für lange Zeit gelebt.
00:11:27: Anders als die letzten zwei Jahre, wo es jetzt auch nötig war immer präsent zu sein.
00:11:32: Das heißt da fehlt der Raum und ich hab ganz oft soziale Verabredungen abgesagt, die Andrea kennt's.
00:11:38: Ich hab immer gesagt, ich kann nicht!
00:11:40: Aber das hat mich einmal.
00:11:44: auf der einen Seite und darüber schreibe ich sehr viel im Buch, denn ich glaube dass sehr viele Menschen trifft ist das Thema Wo kann ich Dinge aussprechen und loslassen?
00:11:55: Und loswerden, indem ich sie aufspreche.
00:11:58: Die Last wird leichter wenn ich über Dinge spreche nicht dafür gewertet werde und keine Lösungsempfehlung bekommen.
00:12:06: Das heißt, ich habe ganz abends mal mit einem wirklich guten Freundin oder einen Partner telefoniert und gesagt so geht es mir heute Warum ich überhaupt dieses Buch geschrieben habe, weil ich gesagt habe.
00:12:20: Ich will dass Menschen wissen sie sind in dieser Situation nicht alleine und indem ich unsere Geschichte so ehrlich und offen thematisiere zu zeigen, dass man da durchkommt und das hat mich eben auch ja mir gut getan einfach mich mal zu erleichtern um kurz was zu sagen.
00:12:39: und einer sagt oder mich in armen nimmt und sagt Sie geht so neben eben, dass ich an die Luft gehe und auch zum Yoga mal gegangen bin oder so.
00:12:47: Und natürlich das andere was mich unglaublich gestärkt hat Ich habe alle Entscheidungen mit meiner Mutter alleine getroffen und ich glaube Das ist ein besonderes Glück weil es gibt ja Menschen sind allein in schwierigen Situationen sich zu öffnen mir extrem gehäuse und diesen Tipp kann ich eben auch nur anderen Menschen diese recht zuhören mitgeben.
00:13:07: Diese geteilte Last wird tatsächlich leichter, ohne dass der andere, also der andere wäscht trotzdem nicht am nächsten Morgen einen Vater.
00:13:14: Aber zu verstanden werden und gesehen zu werden ist glaube ich das Geschenk was ich jetzt aus meiner Perspektive an Grundangehörigen auch machen möchte um zu sagen Das was geleistet ist was wir sehen weil es hat mir einfach unglaublich viel getan.
00:13:28: Liebe Zuhörer keine Panik unten in den Schonwurz steht natürlich nachher nochmal der Titel des Buches drin.
00:13:35: Es ist der Link drin für dem Podcast von der Christina so, dass ihr direkt auch draufklicken könnt und euch da auch weiter informieren könnt.
00:13:44: Und natürlich könnt ihr auch Fragen senden.
00:13:47: aber mal noch was ganz anderes Christina.
00:13:49: du hast zum Tag der Pflege ein wunderschönes Projekt gemacht Und zwar warst du aber erzählt selber, weil hinaus will ich auf diesem wunderbare Podcastfolge wo die Dame mit hundert erzählt wie sie es geschafft hat unterzuwerden und so blendend und so fit zu sein.
00:14:09: Aber erzähl von vorne was ihr für den Projekt gestattet habt.
00:14:12: Total
00:14:13: schön!
00:14:16: Ich mache eine Ausbildung als Seniorenbegleiterin.
00:14:18: Ich bin wie ein Schwamm, ich sauge wissen auf und es gibt so unglaublich viel was sich nicht weiß.
00:14:22: Und ich stürze mich dann immer rein und dazu gehört eben auch, mich bewusst noch mal damit auseinanderzusetzen.
00:14:28: Wie kann
00:14:29: man Menschen die Eltern werden unterstützen?
00:14:31: So dass es sei habe ich mehrere Tage in der vergangenen Woche in einer Tagespflegeeinrichtung mit meinen dreienfünfzig Jahren im Praktikum gemacht.
00:14:40: Habe ich auch nochmal nix.
00:14:41: Klasse!
00:14:43: Vor ein paar Monaten die Idee gekommen.
00:14:45: Ich habe eben Mike Meyer einen sehr bekannten internationalen Sografen
00:14:49: mit der
00:14:49: Idee konfrontiert, den ihr auch kennt und auch schon im Talk hat.
00:14:54: Zu sagen, Mike wie wäre das wenn wir Leichtigkeit schenken?
00:14:58: Ehrenamtlich mit unserem Engagement.
00:15:00: Mit dem Treiff den wir haben.
00:15:02: und wo könnten wir das machen?
00:15:03: Und ich habe hier in der Nähe mehrere Seniorenresidenzen, Pflegeheime, vollstationäre Pflegeheimen und bin auf die Idee gekommen weil eine Nachbarin dort ihren Mann hat und hab gesagt Mensch Mike wie wären das?
00:15:14: er hat auch mit Pflegegeschichte sein Fahrt war ja hinter sich.
00:15:18: und dann haben wir gesagt, okay das machen wir.
00:15:20: Und ich habe die kontaktiert und hab gesagt Wir würden gerne die Bewohnerinnen und die Bewohner Lust haben vor uns mit Kamera zu kommen einen Tag mit ihren Angehörigen mal feiern und ihnen zeigen, dass das Leben eben mehr ist als da morgens in den Frühstücksraum zu rollen.
00:15:36: Mit ihrem Rollstuhl oder abends wieder ins Fenster gehen.
00:15:39: Und das war total toll!
00:15:40: Also wir haben über dreißig Pärchen-Familienmitgliedergruppierungen fotografiert und die Damen wurden vorher gestalten von einer Salistin.
00:15:49: Das lachen schon immer größer und da waren wirklich... also ich hab der Maik hat mich noch einmal angerufen, wir haben nochmal darüber gesprochen.
00:15:58: Es hat mich so gerührt, weil die Lebenslinien so unterschiedlich sind.
00:16:02: Weil die Geschichten... Was passiert es im Leben und wo sie jetzt stehen?
00:16:05: Und weil wir ja so oft eben den Rollstuhl zuerst sehen oder gebrechen oder jemand braucht an der Kasse länger und ich bin genervt, weil ich muss schnell weiter und frag mich warum ist denn dieser Mensch da vor mir zu langsam?
00:16:18: In diesem Moment habe ich wieder irgendwie so gestrahlt, weil diese Geschichten und diese Persönlichkeiten so viel Würde- und Haltung außen bestrahlt haben.
00:16:25: Egal wie ihr jetzt ca.
00:16:26: Zustand ist... Und Andrea, magst du mal sagen was dir an der Folge die ich schon lange bestellte?
00:16:34: Weil viele werden jetzt gesagt am Anfang gedacht haben ja aber was hat jetzt Pflege mit longevity langlebigkeit zu tun?
00:16:40: weil langlebigkeit deswegen machen wir auch den podcast ist ja auch für uns ein lange ein gesundes glückliches und selbstbestimmtes leben zu führen.
00:16:48: und die christina hatte eine Dame vor der Kamera.
00:16:52: Und ihr werdet es nicht glauben, die war hundert.
00:16:55: und die Christina hat sie gefragt was ist denn dein Geheimnis?
00:16:58: Wie kann man denn mit hundert so aussehen, so fit sein und auch so ne Zufriedenheit ausstrahlen?
00:17:04: Und dann hat sie gesagt ich guck noch mal nach dass ich nicht etwas Falsches sage Sie ist bis sie achtundneunzig war alleine Katamaran gesegelt.
00:17:13: Sie ist lange regelmäßig immer vier Wochen im Winter nach Kitzbühle glaube.
00:17:20: Und was sie noch gesagt hat, sie hatte eine total glückliche Ehe.
00:17:24: Sie sagt es war eine wunderschöne Zeit.
00:17:27: leider ist ja man glaube ich vor gut zwanzig Jahren verstorben Aber diese Frau hat eine Zufriedenheit und eine Lebensenergie ausgestrahlt.
00:17:37: Und das finde ich, dass ist so wichtig, dass wir das auch hier mit den Zuhörern teilen.
00:17:42: Auch wenn wir sechzig, siebzig, achtzig, neunzig hundert werden – das Leben ist nicht zu Ende!
00:17:49: Wir können uns das immer noch selber schön machen.
00:17:51: Aber Christina Dack kommt nämlich auch meine nächste Frage.
00:17:54: Aus den Erfahrungen, auch was du jetzt gesehen hast und erlebt hast.
00:17:58: Was ist denn der Tipp für dich?
00:18:00: Für unsere Zuhörer, was sie machen können um achtzig neunzighundert und deswegen heißt ja unser Podcast hundert Jahre Output.
00:18:09: Was sind so deine Tipps, was du auch mitbekommen hast drei wichtige Sachen, was jeder beachten sollte dass er das schafft.
00:18:18: Also aus all dem, was ich eben erlebt habe.
00:18:20: Was ich von gehört habe und ich lese noch ein sehr gutes Buch das heißt Weltwissen Heilung.
00:18:24: Hundert Tipps aus fünf tausend Jahren Medizingeschichte.
00:18:27: Sehr gutes Buch kann ich nur empfehlen.
00:18:30: Ich glaube dass erstes sich selbst gut zu kennen und mit sich, selbst gut umzugehen.
00:18:37: Was das für einen auch immer bedeutet?
00:18:39: Und da gehört wie die Dame, dass so schön schilderte Marietta hier sie vielleicht ein aktives Leben in einem sozialen Kontext, sich selbst eben auch wichtigzunehmen.
00:18:52: Also ein Freund von mir hat noch nicht zu mir gesagt du bist ja selbstbewusst und genau darum geht es sich selbst bewusst sein zu sagen was also nicht selbstwusst zu sein sondern selbst bewusst zu sein und sich zu akzeptieren.
00:19:04: Und zu sagen, so das ist mir wichtig, sich selbst wichtigzunehmen natürlich vorausschauend zu denken.
00:19:10: also das Thema Vorsorge.
00:19:12: wir diskutieren das ja im Rahmen der Gesundheitsversorgung oft.
00:19:15: deswegen ist es eklatant schlimm dass Gesundheit vorsorgen gestrichen werden im deutschen Gesundheitssystem aber vorzusorgen um sich zu überlegen wie kann ich mehr ein Umfeld?
00:19:26: Natürlich heißt das auch finanziell Räumlichkeiten schaffen in dem ich gesichert und gehalten und gewärtschätzt alt werden kann.
00:19:37: Ich glaube, das ist ganz wichtig um sich eben die Zeit zu nehmen für Dinge, die einem wichtig sind.
00:19:43: Ob es jetzt Schlaf ist oder ob das Aktivitäten sind... Und die Dame sagte ihm auch noch als Viertelst, sie hat immer gearbeitet und hatte auch eine Firma so.
00:19:53: Und ich glaube, mir fordert es eigentlich einzubringen und das treibt mich so um also ja man könnte sagen Jeder von uns legt sich in den Liegestuhl und ist in Thailand am Strand.
00:20:03: Und trinkt eine Kokosnuss, was auch toll ist... Wir wollen gemeinsam eine lebenswerte Gesellschaft, ein lebenswertes Deutschland schaffen, indem wir
00:20:17: uns alle
00:20:18: eben in allen Schichten
00:20:22: ja,
00:20:23: gesund und würdeverleid werden können.
00:20:25: Und für mich ist es eben neben viel Zeit für mich zu haben und meine Liebes- und mein Umfeld ist es, mich einzubringen das Gefühl zu haben ich trage etwas bei also wirklich ein irgendwie in unserem Mini-Kosmos und wir spielen ja im großen Kosmos eigentlich keine Relevanz Ja aber in diesem kleinen Kosmos das Gefühl Zu Haben Ich helfe was besser zu machen.
00:20:46: Das treibt mich an und ich glaube der Dame ging sie eh nicht zusammen Sie ist aktiv an verschiedenen Freunden.
00:20:56: Und da höre ich auch raus, das Thema Selbstwirksamkeit was du auch vorhin schon sagtest wir können aktiv mitgestalten und auch gerade beim Thema gesund altern Wir haben Einflussmöglichkeiten.
00:21:07: Ich möchte es auch nochmal betonen dass mir eine Herzensangelegenheit vorsorge Vorsorgeuntersuchen nicht schleifen, das sind so kleine Mini-Steps wo wir wirklich dazu beitragen können.
00:21:19: Ganzheitlich unsere Gesundheit und mit allem was daran hängt jegliche Individualität natürlich auch hast du auch gesagt finde ich auch wichtig
00:21:27: und vor
00:21:28: allen Dingen Mit Freude!
00:21:29: Mit Leichtigkeit die Dinge dann auch umsetzen.
00:21:32: Das heißt auch gesagt Du hast richtig gestrahlt als du vorhin erzählt hast dass du
00:21:36: baden
00:21:36: gehst ja?
00:21:37: Und wie in den Tag rein steigest.
00:21:39: wundervoll oder?
00:21:42: Sag du ruhig, Cassina.
00:21:44: Ich
00:21:44: wollte nur sagen ich glaube das muss jeder für sich finden.
00:21:47: was macht eine Frau und gibt ja tausend tolle Tipps von Dankestagebüchern Wenn man das findet, was einen umtreibt.
00:21:57: Wo man das Gefühl ist, es kann sein... ...weil man für die Familie da ist und Kinder gut ins Leben trägt.
00:22:03: oder das kann sein, weil man Zeitverdiener auf meinem LinkedIn-Kanal kommentiert, die eine Herzferentin gründet hat.
00:22:10: Also egal, was man für sich finde.
00:22:14: Da
00:22:14: erfüllen zu finden.
00:22:15: Oder den tollen Garten anzulegen und ein Hochbeet.
00:22:18: Und zu sagen, man lädt die Nachbarn zum Sonntagstum Kaffee trinken.
00:22:23: Das steht ja jedem selbst, so das zu beurteilen.
00:22:25: Es ist ja eigentlich auch ein großer Punkt, weil Langebigkeit longevity soziale Kontakte.
00:22:31: Weil wer alleine den ganzen Tag zu Hause sitzt mit gar keinem erredet niemanden sieht, weil schon allein wenn du rausgehst mit jemandem Kaffee trinken gehst oder jemand kommt man macht sich ja zurecht und macht die Haare jedenfalls ich.
00:22:45: Nein es ist ja schon ganz auch wenn man raus geht auf Arbeit nicht nur im Homeoffice sitzt sondern auch draußen Termine hat.
00:22:51: das ist ja auch ganz anders wie man sich vorbereitet.
00:22:55: Und ich denke auch dieser Punkt, du hast das so im Unterschwellig vorhin angesprochen, Christina.
00:23:01: Weiterbildung also nicht stehen bleiben sondern interessiert bleiben an Themen.
00:23:05: Du sagst Ich mache mit rein fifty noch mal ein Praktikum weil mich dieses Thema interessiert.
00:23:10: wie geht es da?
00:23:11: was passiert da?
00:23:12: wo können wir etwas ändern?
00:23:13: interessieren bleiben überlegen Wo bringt man sich ein?
00:23:17: Also das waren so wichtige Punkte Was durch unseren Zuhörer Mitgegeben einem die Angst nimmt, allzu werden.
00:23:25: Sondern man darf sich da auch drauf freuen!
00:23:27: Weil du hast es so schön geschrieben, das ist die Zeit des aktiven Gestaltens.
00:23:34: Willst du
00:23:34: kurz zusammenfassen?
00:23:37: Dass wir ja nicht die Zeit absetzen wollen gerade wenn man jetzt denkt man ist im Wollschule und man ist irgendwie in so ein Zuhause, man weiß nur noch was man stört und ich glaube... Das ist ein totaler Mindset-Shift den ich beobachte.
00:23:48: Ich war Ich hatte ein Erlebnis.
00:23:49: Ich habe vier Wochen einen Sozialist-Praktikum in Afrika gemacht, in der Nähe von Windhoek, in einer Auffangstation für Geparden und da waren viele Ehrenamtliche aber es waren einige Amerikaner Und da waren sehr viele ältere Amerikaner und ich war überrascht.
00:24:07: Ich habe mich mit einer unterhalten, die hat für den San Francisco Chronicle gearbeitet nach großen amerikanischen Tagszeiten.
00:24:14: Und sie sagte, ich hab mein Leben gerade komplett umgekrempelt!
00:24:17: Ich habe jetzt noch mal eine Fotografenausbildung gemacht, die bei Ende fiemt sich... Ach echt?
00:24:22: Aber sagen wir mal, Ende dreißig, Mitte dreißiger.
00:24:25: Das hat mich so beeindruckt.
00:24:28: Da war schon eine andere Meinung, wie wir diese zweite Lebenshälfte gestalten können.
00:24:33: Und ich finde aber tolle dass wir eben deswegen habe ich das so betont in meinem sozialen Umfeld auch Ich kenne fast niemanden der nicht hinterfragt.
00:24:42: bin ich in meiner Ehren richtig?
00:24:45: Wo bringe ich mich ein?
00:24:46: will ich einen anderen Sport?
00:24:47: musklig muss sich jetzt endlich Muskel aufbauen machen damit die Meiter für mich stürze.
00:24:53: Das finde ich auch.
00:24:54: deswegen liebe ich pro Edging weil ich finde dieses Greta Silber sagt, dass ja immer die Zeit von fünf bis sechszig ist.
00:25:01: Genauso lang wie von sechszig bis neunzig werden wir ab.
00:25:06: Das ist nicht... Wir werden hier noch nicht rausgeschoben mit der Trage aus dem Haus, mit den Füßen zuerst sondern wir können es jetzt unser Leben bestalten und das sind keine tolle Chancen.
00:25:18: Es ist ein wunderschöner Schlusssatz weil es tut mir total leid Judith und Christina Unsere sieben und zwanzig Minuten sind schon wieder um.
00:25:27: Ja!
00:25:28: Die positive Nachricht, ihr könnt in den Schonwurz mehr lesen von Christina.
00:25:33: Christina, gerne laden wir dich zum späteren Zeitpunkt ein vielleicht in einem Jahr.
00:25:37: was ist passiert?
00:25:38: Wo ist Christina jetzt?
00:25:39: Was ist aus dem Praktikum und aus der Ausbildung geworden?
00:25:43: Und tausend Dank für deine Zeit.
00:25:45: Tausend dank für die wertvollen Tipps.
00:25:48: Und die letzten Satz hat Emma Judith.
00:25:51: Oh, danke schön an der Stelle.
00:25:52: Ja das Thema... Kann uns alle von einem Moment auf den anderen auch treffen, wie du sagst Pflege.
00:25:58: Da bin ich jetzt wieder bei Pflege und es ist so wichtig dass wir dann in unserer persönlichen Balance sind.
00:26:03: nur Dann können wir auch andere gut versorgen
00:26:06: und Kraft geben.
00:26:07: das an der Stelle Christina vielen vielen herzlichen Dank.
00:26:11: Ja Es berührt mich insbesondere auch dieses ganze thema ja rund um pflege Und älter werden.
00:26:16: also vielen dank an der stelle für deine vielen vielen impulse und alles alles liebe
00:26:21: Danke.