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Transkript

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00:00:06:

00:00:17: Herzlich willkommen zu einer neuen Podcast-Folge, siebenundzwanzig Minuten in Put.

00:00:23: Hundert Jahre auf Put mit Judith und Andrea!

00:00:26: Und das ist der longevity Podcast, der mal ganz andere Bereiche beleuchtet.

00:00:32: und deswegen genau deswegen haben wir heute unseren Gast Jan Ruhnau da und es ist unfassbar.

00:00:39: er hat dreiunddreißig jahre für Adidas gearbeitet davon vierundzwanzig Jahre in der globalen Kommunikation.

00:00:48: und wenn jemand weiß, wie man sich in dieser Zeit fit hält, gesund hält, stress aushält unter Druck trotzdem bevor mit einem internationalen Team was weltweit auf dem ganzen Kontinent verstreut war bis dahin, dass er alle sportlichen Großereignisse begleitet hat.

00:01:10: Also es wird eine spannende Podcast-Folge.

00:01:12: Freut euch drauf!

00:01:13: Herzlich willkommen ihr liebe Judith.

00:01:15: herzlich willkommen Niva Jan.

00:01:18: Hallo ich freue mich auf das Gespräch

00:01:21: Ich mich auch.

00:01:22: und lieber Jan schön, dass du bei uns bist und da möchte ich direkt mal einsteigen im Rückblick betrachtet Ja, also auf deine Zeit wo du ja wirklich Höchstleistung gebracht hast.

00:01:35: Was würdest du sagen?

00:01:36: Hat dich denn da fit gehalten?

00:01:39: oder wie warst du das so drauf?

00:01:41: oder hattest du auch Höhen und Tiefen?

00:01:42: Also lass uns doch gerne mal direkt ein bisschen einsteigen!

00:01:47: Da muss man natürlich ehrlich sein.

00:01:48: Natürlich hatte ich in diesen drei und dreißig Jahren Höhen und Tiefen, Gott sei Dank mehr Höhen als Tiefem.

00:01:54: Ich glaube sonst wäre es auch schwer möglich gewesen diese Aufgabe dann dreiunddreißig Jahre tatsächlich zu machen.

00:02:03: Und ja, ich bin im Sport groß geworden.

00:02:07: Ich wollte immer im Sport arbeiten und bei Adidas dann tatsächlich so lange erarbeiten zu können war natürlich ein Traumjob für mich und das hat natürlich schon auch beigetragen dass ich mich in diesem Job sehr wohl gefühlt habe und wie gesagt mehr Höhen hatte als Tiefen.

00:02:25: Und wie hast du es geschafft?

00:02:30: Ja,

00:02:30: wenn du ganz einfach... Ich habe eigentlich als ich angefangen hab zu arbeiten tatsächlich mit einer täglichen Routine angefangen.

00:02:40: Wie gesagt, ich habe sehr viel Sport gemacht in meiner Jugend.

00:02:43: Ich war im Leichtathletikverein und ich habe Fußball gespielt wie fast jeder Junge in Deutschland.

00:02:51: Ich habe dann Triathlon gemacht.

00:02:53: Dann begann meine berufliche Karriere Freunde nämlich so ein bisschen veräppelt und haben gesagt, jetzt wirst du Manager bei Adidas.

00:03:05: Jetzt sitzt du da immer im Büro rum oder wirst abends zu Dinnern gehen.

00:03:11: Jetzt wirst Du da so ein richtiger Manager.

00:03:15: Da wirste Du dick und rund werden.

00:03:20: und gar keine Zeit mehr haben dich zu bewegen.

00:03:23: Und meine Antwort darauf war dann, dass ich schon im ersten Jahr, also zweiundneunzig in dem ich Bati das gearbeitet habe mich für den Ironman damals war es noch auch den Landestands Triathlon in Rot angemeldet habe, weil ich gesagt gedacht habe naja meinen Freundinnen und Freunden, denen werde ich jetzt mal zeigen man kann aufarbeiten.

00:03:47: Respekt,

00:03:50: Wahnsinn.

00:03:52: Wenn du das so erzählst,

00:03:53: d.h.,

00:03:54: du kommst aus dem Sport und wenn wir dich jetzt so angucken... Du hast ja deine aktive Zeit bei Adidas beendet und hast zwei oder eigentlich drei wunderbare Projekte die ich jetzt kenne.

00:04:06: D.h.

00:04:06: einmal du hast eine Stiftung, den werden wir noch mal drauf eingehen.

00:04:09: Du bist Vorstand deutsche Sportmarketing.

00:04:14: Du treibst auch aktiv noch Sport, weil du siehst aus als wärst mit Pots davor in Rot zu starten und den Triathlon in deiner Altesklasse zu gewinnen.

00:04:23: Ja, das wäre natürlich sehr schön wenn es so wäre.

00:04:26: Nein aber der Sommerwetter ist ja sehr schön in diesem Jahr in Deutschland.

00:04:30: ich verbringe jetzt noch mehr Zeit draußen.

00:04:34: Ich gehe Fahrrad fahren und geschwimmen.

00:04:37: Ich bin Tennis Trainer.

00:04:39: Ich habe mit dem Paddelsport angefangen.

00:04:42: also ich verbringen nach wie vor viel Zeit draußen in der Natur und damit im schönen Sommer wie diesen auch viel Zeit in der Sonne.

00:04:52: Ist es auch deine Kraftquelle, auch im Rückblick eben wirklich der Sport?

00:04:57: Also auch die Bewegung dann eher?

00:04:59: oder hast du auch in Richtung Entspannungstechniken auch mal was ausprobiert.

00:05:03: Oder ist das eher bei dir dann wirklich die Spüren über sportliche Aktivität?

00:05:09: Es war tatsächlich so dass ich meine ganze berufliche Tätigkeit jeden Morgen eigentlich laufen gegangen bin.

00:05:17: Also ich habe tatsächlich, als ich angefangen hab zu arbeiten die Routine gehabt, ich gehe jeden Morgen mindestens eine halbe Stunde, eine halbes Stunde laufen und ich hatte auch auf jeder Dienstreise meine Laufschule.

00:05:29: dabei egal ob das jetzt der New York war oder London oder Paris Das ist ja auch eine sehr schöne Art und weiße dann die Städte entsprechend kennenzulernen sehr regelmäßig und auch sehr diszipliniert zum Laufen gegangen, weil mir das natürlich geholfen hat.

00:05:48: dann auch den Kopf frei zu bekommen, sich Gedanken zu machen.

00:05:52: Auch neue Ideen zu haben.

00:05:55: also das war schon ein ganz wesentlicher Teil um dann zur Ruhe zu kommen.

00:06:01: andererseits natürlich ist es nicht nur der Sport bei dem man dann abschalten kann ich habe auch andere Interessen.

00:06:06: natürlich hat mir der Helfen ein sehr stabiles familiäres Umfeld wo ich mich entspannen konnte und wo immer jemand hatte mit dem ich auch Probleme besprechen kann oder auch ein sehr stabiler und großer Freundeskreis.

00:06:20: Das hat sicherlich auch geholfen, wurde auch andere Interessen.

00:06:24: aber Sport hat mich... auch in meiner beruflichen Laufbahn schon sehr beleitet und hat dazu geführt, dass ich abschalten konnte.

00:06:33: Ich mache mittlerweile auch Yoga.

00:06:35: da muss ich aber fairerweise sagen, dass sich da erst so die vergangenen Jahre über meine Frau dazugekommen bin und dann schon festgestellt habe wie gut das eigentlich tut.

00:06:48: Was meinst du?

00:06:49: Wie gut es tut?

00:06:49: In welche Richtung tut es dir gut?

00:06:53: Ich habe da einen ganz guten Vergleich.

00:06:55: Ich habe jahrelang immer am Donnerstagabend mit meiner Mannschaft Tennis gespielt und Tennis-Training gehabt, zwei Stunden.

00:07:04: Und danach sind wir dann immer noch zum Essen gegangen, bin ich immer relativ spät heimgekommen.

00:07:08: Es war Donnerstagsabend und ich habe dann immer so schlecht geschlafen weil ich mich so angestrengt hatte, weil ich so kaputt war vom Training.

00:07:17: Das später essen hat sicherlich auch nicht geholfen und irgendwann habe ich das abgelöst als ich da nicht mehr in der Mannschaft Tennis gespielt hab und bin mit meiner Frau auch am Donnerstagabend zu einer Jogastunde gegangen Und danach konnte ich immer so wunderbar schlafen und war dann am Freitag topfit.

00:07:37: Da habe ich mich schon gefragt, das hätte auch ein paar Jahre früher eigentlich anfangen können weil es ist ja viel besser jahrelang.

00:07:44: Warst du so kaputt am freitag?

00:07:46: Weil du dich am Donnerstag beim Sport so aufgearbeitet hast!

00:07:50: Und da habe ich die Vorzüge kennengelernt sich mit dem Yoga runterzukommen auf eine moderate Art und Weise zu bewegen.

00:08:01: Und entsprechend auch abschalten zu können, das hat mir sehr gut getan.

00:08:05: Ja da war ja schon wahnsinnig viel dabei.

00:08:08: ich fasse mal kurz zusammen was du schon gesagt hast für unsere Zuhörerinnen und Zuhöre Rituale.

00:08:14: Also wirklich auch, du hast gesagt täglich und es ist überall möglich.

00:08:18: Gerade die Jogging-Schuhe oder auch Gymnastik in einem Hotelzimmer oder wo auch immer.

00:08:23: also wenn man will dann findet man Wege.

00:08:26: das ist bei mir hängen geblieben schon.

00:08:28: Und auch was du sagtest ein stabiles unterstützendes Netzwerk also Familie aber auch Freunde Das wissen wir ja auch aus der Longevity und auch aus einer Gesundheitswissenschaft und Forschung wie wichtig das ist.

00:08:40: gute soziale Kontakte die tragen uns Und was du auch meintest Bewegung oder eben auch Entspannung und damit zusammenhängt.

00:08:48: hast du noch einen weiteren Aspekt genannt Schlaf.

00:08:51: Wie elementar wichtig doch auch unser Schlaf ist, da war es schon wahnsinnig viel dabei.

00:08:57: und ich möchte dich an der Stelle auch fragen Was würdest Du denn jetzt jemandem auch als Tipp geben?

00:09:05: Der sagt Ich möchte mit irgendwas mal beginnen.

00:09:11: Würdest du da sagen, ja aus deinem Erfahrung mach noch mal das oder?

00:09:16: Ja

00:09:18: wenn der sagt ich möchte es auch so fit werden wie du ja.

00:09:21: Na so gut.

00:09:22: Ich glaube ich bin ja vielleicht ein gutes Beispiel und gleichzeitig ist schlechtes Beispiel wenn's um den Sport geht weil es gibt ja tatsächlich diese Studien die longevity-Studien dann auch die blue zone studieren Da wird ja immer empfohlen moderate Bewegung.

00:09:40: Da bin ich jetzt sicherlich nicht das beste Beispiel, weil ich bin ja tatsächlich eher Wettkampfsportler gewesen lange Zeit und auch heute noch ein bisschen... Und es ist vielleicht dann auch zu viel Stress.

00:09:51: eigentlich wird sich empfohlend moderat zu bewegen.

00:09:55: aber was ich schon empfehlen kann ist, was du gesagt hast Judith diese tägliche Rituale das tatsächliche einzubauen und die Erfahrung habe überall morgens eine halbe Stunde laufen

00:10:09: gehen oder

00:10:10: eine halte Stunde Gymnastik im Hotelzimmer machen.

00:10:14: Also diese Rituale sind tatsächlich wichtig, das hat mir immer gut getan es hat mir geholfen und das kann man auch machen.

00:10:20: auch wenn man vielleicht am Tag vorher länger unterwegs war oder viel Stress hatte muss man eben einfach ne halbe stunde früher aufstehen und dann machen und das hat mich schon sehr geholft.

00:10:34: Ja, für dich eine schöne Motivation auch für unsere Zuhörer.

00:10:38: Eigentlich gibt es gar keine Ausrede und selbst wenn man ... Ja, man ist ja so Judith am Ende des Tags, weil er hat's ja bewiesen!

00:10:45: Und ich möchte nicht wissen wie viel Stress du in deinem Job hast, weil da ist auch nicht jeden Tag alles Alles Sonnenschein gewesen gerade auch mit großen Sportveranstaltungen.

00:10:55: aber trotzdem sich die Zeit zu nehmen Keine halbe Stunde ist, wenn es wenigstens zehn Minuten sind im Hotelzimmer oder wo ich bin ein paar Genastikübungen zu machen.

00:11:05: Finde ich eine super Botschaft auch für alle die da draußen zuhören.

00:11:09: und ja was das aber auch zeigt Auch wenn man Führungsverantwortung hat Wenn man Manager ist.

00:11:15: Es gibt eigentlich auch für die keine Ausrede Zu schauen dass man halt auf seinen Schlaf achtet Auf die Bewegung achtet Und auch auf seine Ernährung achtete.

00:11:27: Ja, das stimmt.

00:11:29: Da kann ich eine ganz lustige Anekdote erzählen einer unserer langjährigen Chefs, unsere Golfsparte.

00:11:36: Wir hatten bei Adidas damals auch die Golfspartetailermate.

00:11:39: Das war ohnehin ein sehr interessanter Typ und ich glaube es wäre auch ein guter Gast für den Podcast gewesen Weil der ist immer sehr früh ins Bett gegangen in Kalifornien, ist allerdings auch sehr früh aufgestanden.

00:11:51: Und er wurde mal als Interview von dem Magazin eben auch als Führungspersönlichkeit, als CEO von dieser Golfmarke und er hat dann auf die Frage geantwortet was ist denn eigentlich dein Erfolgsgeheimnis Mark?

00:12:05: Dann hat er geantworten ja viel schlafen!

00:12:08: Frühens Bett gehen viele schlaven.

00:12:10: und dann der Journalist.

00:12:11: Du bist jetzt aber der erste CEO, der sagt das er viel schläft.

00:12:15: Alle CEOs die ich bisher interviewt haben, haben immer gesagt sie haben überhaupt keine Zeit zu schlafen weil sie ja soviel managen müssen.

00:12:25: und da hat der Mark King ganz trocken geantwortet... Die lügen alle!

00:12:31: Wenn du dich gut schläfst kannst du diesen Job nicht machen.

00:12:34: Also auch eine schöne Story, eine gute Erkenntnis.

00:12:39: Es gibt noch eine Sache, die mich total beeindruckt hat.

00:12:43: Weil wir kennen uns ja schon ne ganze Ecke... Ich glaube es sind bestimmt schon zehn, fünfzehn, zwanzig Jahre.

00:12:50: Bestimmt!

00:12:52: Da warst du ja noch gerade in der Schule als ihr uns kennengelernt habt?

00:12:57: Ja, ich habe auch so ein Voll-Longevity-Tricksel.

00:13:01: Aber nein, aber was mich wirklich an dir ... begeistert hat und vielleicht willst du unsere Zuhörer daran teilhaben.

00:13:09: Du hast angefangen zu studieren, dann kam diese unglaubliche Möglichkeit den Job bei Adidas zu machen.

00:13:16: Und was hast du im Jahr twenty-fünf zu Ende gebracht?

00:13:20: Ja ich habe dann tatsächlich Andrea zwanzig fünfundzwanzig mein Studium zum Ende gebracht nach drei und dreißig Jahren Unterbrechung sozusagen Weil ich bin dann nur bis zum Vordiplom gekommen, weil wie du richtig gesagt hast.

00:13:35: Dann hatte ich die Chance bei Adidas anzufangen und ich habe mir dann aber immer wieder geschworen uns auch meiner Familie und meinen Freunden und Freundinnen gesagt Wenn ich mal mit meiner Arbeit fertig bin am Ende meiner Karriere, dann werde ich dieses Studium fertig machen.

00:13:53: Ich glaube es hat mir keiner so richtig geglaubt Vielleicht meine Frau noch am meisten und meine Kinder, weil die wissen dass ich schon jemand bin der gerne Sachen auch zu Ende bringt.

00:14:07: Und der konsequent ist wenn er ein Ziel hat.

00:14:10: Ich habe es dann tatsächlich gemacht.

00:14:12: Ich hab dann im Jahr zwanzig vierundzwanzig wieder angefangen mit einem berufsbetleidenden Masterstudiengang in Sportmanagement.

00:14:19: Mit Schuldigung!

00:14:21: an der Uni, an der ich war in der Uni Bayreuth.

00:14:23: Ich hatte damals neunundachtzig bis einundneinzig Sportekonomie in bayreuth studiert und hatte dann die Möglichkeit mit einem berufsbegleitenden MBA in Sportmanagement tatsächlich diese Studium zu beenden.

00:14:37: hat er nochmal zwei Jahre gedauert Masterarbeit sehr viel Arbeit aber auch sehr interessant.

00:14:43: das ganze

00:14:44: Thema

00:14:46: Das ganze Studium hat super Spaß gemacht.

00:14:48: Ich hatte als Thema vom Wert der Helfer.

00:14:51: Ich habe mir genauer angeschaut, welchen Wert bringen Helferinnen und Helfer für Sportgroßveranstaltungen?

00:14:58: Und da ich ein Rot wohne in der Triathlon hoch, habe ich es gemacht am Beispiel vom Challenge Rot im Langstrecken-Triathlon.

00:15:06: Langstrecken Triathlon und dem Ironman in Frankfurt.

00:15:10: Und das war ein sehr interessantes Thema, hat sehr Spaß gemacht!

00:15:13: Aber beim Studium war es schön, weil ich warte... Natürlich mit Abstand der Älteste.

00:15:18: Also die meisten anderen Teilnehmenden hätten eigentlich meine Kinder sein können, weil sie waren zwischen fünfundzwanzig und Anfang dreißig.

00:15:26: Die hatten in der Regel gerade erst ihr Bachelorstudium gemacht zwei drei Jahre oder auch fünf Jahre Berufserfahrung und wollten jetzt den Master machen um natürlich ihre beruflichen Chancen zu erhöhen.

00:15:37: Und das war für mich auch wieder schön in dieser Gemeinschaft aufgenommen zu werden von diesen jungen Leuten richtig Spaß gemacht, mit denen zu arbeiten und das Studium zu machen.

00:15:50: Und natürlich konnte ich von denen auch was lernen in den Sachen Digitalisierung.

00:15:54: Das ist ja heute auch viel weiter fortgeschritten im Studium als damals.

00:16:02: Es war einfach sehr schön wie die mich aufgenommen haben als Oldie.

00:16:05: Ich glaube es ist ja auch das Besondere am Sport.

00:16:10: Da das Alter eigentlich gar keine Rolle spielt und es hat mich ja auch immer in der Arbeit erlebt.

00:16:19: Wenn du Tennis-Spieler bist, dann Tennis Spielers sind irgendwie auf der ganzen Welt gleich.

00:16:24: Ob du in Australien oder Japan oder Amerika lebst, du hast dann immer gleich einen Anknüpfungspunkt und da ist eigentlich nicht entscheidend wie alt du bist wo kommst du her?

00:16:34: Sondern der Sport, in dem Fall der Tennisport verbindet einfach Sportart und Juden, ich glaube das ist bei dir angeklungen auch dieses in Gemeinschaft eingebunden zu sein soziale Kontakte zu haben eine Community zu haben.

00:16:52: Das ist ja auch ein wesentlicher Erfolgsfaktor für ein langes Leben.

00:16:58: Ja und da hast du auch angesprochen, dass die Ticken alle ähnlich.

00:17:03: Und da würde ich noch mal gerne mit dir darauf eingehen auf deine Erfahrung jetzt in dem Adidas-Kontext mit Mindset oder mit Haltung oder wisse Visionen.

00:17:15: ihr habt ja die Marke... wahnsinnig weiterentwickelt, immer wieder neue Dinge kreiert.

00:17:22: Waren das dann bewusst zusammengesetzte Teams von dir mit Teammitgliedern die auch damals sehr unterschiedlich waren?

00:17:29: Oder wie bist du da vorgegangen?

00:17:31: oder wie habt ihr die Sachen neu weiter entwickelt?

00:17:35: Das würde mich interessieren!

00:17:37: Ich glaube dass es ja auch der Schöne an Adidas gewesen ist.

00:17:41: und bis heute bei Adidas gibt's zwei wahnsinnige verbindende Elemente wenn du da arbeitest.

00:17:46: Das eine ist der Sport, fast alle lieber Arte das Arbeit.

00:17:50: Wir sind sehr sportlich gekommen aus dem Sport und wie wir gerade schon erörtert haben, der Sport verbindet damit gemeinsam.

00:17:58: Verbindet es sehr!

00:17:59: Und wenn du auf den Adidas-Kampus in Herzung Aurach gehst dann fühlt sich das an wie auf einem Universitätskampus weil da sind viele junge Menschen, sportliche Menschen aus der ganzen Welt.

00:18:11: und das Schöne was ich da immer fand auch da ist es so Es war völlig egal ob du Chef bist, ob du Fahrer bist bist, ob du Praktikant bist.

00:18:22: Wenn du da mittags gemeinsam laufen gehen wolltest dann bist du mittags zusammen laufen gegangen und es war völlig egal was du eigentlich für einen Job bei ADI das hat sondern da war einfach das verbindende Element dass wir gemeinsam Lauftraining gemacht haben

00:18:39: oder für die Marke leben und sie weiterentwickeln, oder?

00:18:43: Also dieser Sport bringt an diesen Teamgeist.

00:18:45: Und das zweite verbindende Element, Judith ganz genau richtig ist, dass wir alle für diese Marke gebrannt haben oder für diese Marche brennen.

00:18:52: Das ist natürlich das zweite Verbindenelement, das dich dann zusammenschweißt und es natürlich einen besonderen Teamgeister bringt.

00:19:01: tatsächlich Ja, die zwei Elemente würde ich sagen der Sport und diese große Leidenschaft für die Marke die wir alle gehabt haben.

00:19:10: Wenn man natürlich so eine Marke hat, hinter der man voll steht.

00:19:14: Ja das ist natürlich das allerbeste.

00:19:17: und auch mit Stolz oder die diese Marke trägt ich sehe du bist ja immer noch gebrandet.

00:19:24: Ja es vorbereitet fürs deutschland spielen.

00:19:26: Ich

00:19:26: bin vorbereitet für das Deutschland WM Spiel natürlich.

00:19:32: Aber

00:19:33: Judith ich muss es wirklich ehrlich sagen ich habe jetzt selber über zehn Jahre für das gearbeitet.

00:19:40: Es ist wirklich so, dass es ein ganz anderes Flair als wenn du in andere Unternehmen kommst und das mit Sport ist.

00:19:46: Das war auch schon, wenn ihr da in die Mittagsessen gegangen bist.

00:19:51: Sonst hat jeder neben jedem.

00:19:53: Da gab's nicht das CEO.

00:19:55: Das waren einfach ein Miteinander austauschen und auch zusammen Sport machen hat einfach dazugehört.

00:20:01: Ja, da würde ich gerne auch nochmal mal ganz kurzen Themen beantreiben.

00:20:05: Das wurde sich schon viel diskutiert mit einem Individualsportler oder auch Team-Sportler.

00:20:13: Also ihr wisst was ich meine.

00:20:14: wir Leichtathleten sind ja eher Individualsports.

00:20:18: Ich habe mich auch bewusst für die Leichter tätig entschieden muss ich ehrlich sagen weil ich damals auch im Basketball wollte aber ich war ja sehr groß und durchaus sportlich.

00:20:27: Mich wollten sie alle haben damals und dieses Mitgehangen mitgefangen, wie ich meine.

00:20:33: Ich bringe Top-Leistungen und aber wir verlieren die ganze Zeit weil das ganze Team natürlich die Topleistung bringen muss.

00:20:39: Wie seht ihr es denn oder Jan?

00:20:41: Wie empfindest du das und würdest du dich eher als Individualsportler oder Mannschaftssportler bezeichnen oder welche Erfahrungen hast du da?

00:20:50: Ja,

00:20:51: da glaube ich kann ich dir eine Geschichte erzählen die ich auch immer meinem Team mitgegeben habe.

00:20:56: Wenn wir jetzt eh malige Teammitglieder von mir zuhören dann werden sie wahrscheinlich lachen weil die die Geschichte schon hundertmal gehört haben und einfach wissen dass das mein Mantra ist wie auch einfach meinen Teamgedanke.

00:21:10: Ich bin ja ein bisschen beides.

00:21:11: Ich bin Tennis-Spieler, ich bin Triathlete, ich hab aber auch viel Teamsport gemacht Und gerade als Tennisspieler mein Team weitergegeben, waren eigentlich meine schönsten Erfolge immer im Doppel- oder Mix.

00:21:26: Insbesondere wenn ich mit meinen Kindern Mixturniere gewonnen habe.

00:21:30: Das sind einfach meine schönste Erfolger gewesen und nichts fühlt sich schöner an als im Team zu gewinnen.

00:21:38: Und diesen Streamen

00:21:40: hat er auch

00:21:40: versucht immer an meinem Team weiterzugeben.

00:21:44: Jetzt mal an euch beide Leichtathletenden die Frage was?

00:21:48: Weil?

00:21:48: das habe ich auch immer mein Team gefragt.

00:21:50: Was ist denn das Besondere, im Team zu gewinnen?

00:21:54: Warum ist es besonders schön, im team zu gewingen?

00:21:57: Weil man zusammenhält und weil man das zusammen auch freiern kann und weil dieses Gefühl kann man eigentlich nur... beschreiben, wenn man es mal gemacht hat.

00:22:08: Ob's ein Staffellauf ist oder ob so wie du sagst ein Tennis Turnier oder ein Patelturnier selbst beim Golfen gibt ja auch so zwei Teams oder drei oder vierer Teams dieser Team spirit der da aufkommt und diese Erggeiz und die Motivation weil keiner will dass das team wegen seiner eigenen Leistung nicht gewinnt.

00:22:28: Und das ist einfach ein tolles Gefühl und das müsste man eigentlich viel mehr auch den Kindern wieder vermitteln in der Schule, im Kindergarten dass sie dieses Gefühl mitnehmen weil ich denke es ist wie du sagst ja auch eine Wahnsinnsgrundlage für die Arbeit dieses Gefühl auch wieder mitzunehmen und das ist ja auch.

00:22:46: Das war dieser Hype der durch ganz Deutschland ging Das kann jeder, wer das live miterlebt hat nachvollziehen.

00:22:55: Diese Motivation war unglaublich!

00:22:59: Absolut!

00:23:00: Was meinst du?

00:23:01: Ich möchte noch gerne einen anderen Arzt weg mit einbringen und zwar finden manche völlig verrückt.

00:23:07: als Siebenkämpferinnen haben wir gemeinsam die Erfolge der Konkurrenten innerhalb des Wettkampfes auch gefeiert.

00:23:17: Meine stärkste Konkurrenz in Baden, ich bin in Brand-Württemberg groß geworden und das war meine allerbeste Freundin!

00:23:23: Wir waren auch zusammen im Trainingslager.

00:23:25: sie kam aus der Heidelberger Ecke, ich aus der Kreiswurr Und wir haben mitgefiebert.

00:23:29: Wisst ihr bei aller Konkurrence?

00:23:32: Bist du auch... Das erlebt ihr beim Zähenkampf auch.

00:23:34: ja wie da wirklich jeder für den anderen wenn was passiert?

00:23:38: oder Ja, man ist da eine Gemeinschaft.

00:23:41: Man geht gemeinsam durch zwei Tage durch und teilt Freude und Leid.

00:23:46: Klar für jeder Gewinn.

00:23:48: Aber ich habe mich wirklich auch für die Bestleistung der anderen erst mal gefreut um dann natürlich wieder Vollgas zu geben.

00:23:55: Und das, Andrea würde ich gerne noch einmal bestärken wollen, dass es so wichtig ist, dass wir mehr wieder miteinander denken.

00:24:03: Mehr in Team-, also der Teamgedanke und nicht jeder seine eigene Süppchen macht.

00:24:08: Und dieses zum Teil finde ich egoistische, was habe ich davon?

00:24:13: Ja, wie soll ich das machen?

00:24:15: und so weiter.

00:24:16: Das missfällt mir sehr weil auch wenn ich Einzel-Sportlerin war Kämpferin tatsächlich ja auch bin ich doch eine Teamplayererin und es schließt sich überhaupt nicht aus Weißt du dass man Menschen auch in so einem Schubladen steckt?

00:24:30: Sondern dass wir einander da sein und gemeinsam Erfolge feiern finde ich extremst wichtig.

00:24:36: Absolut bei Adidas, oder überhaupt in der Arbeitswelt waren für mich das immer die schönsten Projekte auch wo wir Als Team zusammengearbeitet haben.

00:24:48: und Andrea, du hast es angesprochen.

00:24:50: Ich hatte ja wirklich dann auch das Glück, dass ich bei ADDAS bei diesen vielen Großereignissen dabei sein konnte, Olympia WM.

00:24:57: Und da kommt in dem jeweiligen Land wo dieses eigene Stadt findet ein internationales ADDASS-Team zusammen.

00:25:05: Auch ein internationaler Kommunikationsteam mit Kommunikationskolleginnen und Kollegen aus der ganzen Welt.

00:25:12: Das waren eigentlich für mich immer die schönsten Ereignisse, wenn wir da zweit.

00:25:15: drei, vier Wochen zusammengekommen sind aus der ganzen Welt und eigentlich nur gemeinsam ein Ziel hatten jetzt nämlich die Marke Adidas bei diesem Großereignis am besten dastehen zu lassen.

00:25:28: Und das waren somit die schönsten Projekte.

00:25:30: wenn du auch das Gefühl hattest hier kommt wirklich ein tolles Team zusammen, ein internationales Team und wir alle geben individuell unser bestes um als Team erfolgreich zu sein.

00:25:42: weil ich möchte auch noch nämlich eins eraddieren Alles natürlich richtig, was ihr gesagt habt und würde dich voll unterstreichen.

00:25:49: Was das besonders Schöne ist am Team erfolgen.

00:25:51: aber ich möchte eine Sache noch addieren.

00:25:54: Das allerbeste Amteam Erfolge oder die allerschönsten Team-Erfolge sind nämlich die dass du als Team auch gewinnen kannst wenn du individuell vielleicht schwächer warst.

00:26:06: Du

00:26:06: kannst gewinnen

00:26:08: weil

00:26:08: du einfach das bessere Team warst Und jeder, der Team Sport gemacht hat, kennt dieses Gefühl und auch die Sportgeschichte ist ja voll von diesen Momenten wo das Anderdruck-Team gegen den vermeintlichen Favoriten – hoffen wir dass es nicht bei der WM gegen Deutschland.

00:26:26: Am Ende.

00:26:27: Das sind ja die schönsten Team-Afolge, wenn du dir hinterher denkst, wir haben gewonnen weil wir einfach den besseren Teams gespielt

00:26:33: hatten

00:26:34: und besser zusammengespielt haben.

00:26:38: Und das sind ja alle schönsten, die allerschönsten und süßesten Erfolgen.

00:26:44: Jürit, eins wollte ich gerne noch sagen... Ich weiß, dass du dich auch wahnsinnig sozial engagierst und du hast eine eigene Stiftung.

00:26:52: Und wir möchten dir einfach die Plattform gehen, Jan bevor das diese Zusammenfassung nochmal kommt, dass Du einfach mal sagst was ist das für eine Stiftungen?

00:27:01: Wie können unsere Zuhörer und Zuschauer Deine Stiftungs unterstützen?

00:27:06: Was macht ihr?

00:27:06: Wofür steht Ihr?

00:27:08: Und natürlich es unten in den Show-Notes!

00:27:10: Auch der Kontakt drinnen, die Internetseite drin damit jeder auch weiß wohin er gerne etwas machen möchte, ein bisschen Geld überweisen kann.

00:27:19: Andrea, das ist sehr nett.

00:27:20: Wir haben seit mehr als zehn Jahren eine Familienstiftung, die Familie Hungnuang-Stiftung und da versuchen wir auch über den Sport letztlich Kindern und Jugendlichen zu helfen aus sozial benachteiligten Familien.

00:27:34: Da versuchen wir auf den Sport zu nutzen, Sportangebote, die wir zusammen mit Partnern machen.

00:27:40: Ein Hauptpartner von uns sind die Familien- und Jugendhilfe Schlupfwinkel aus Nürnberg wie auch hier im Landkreis Rotakt sind und mit denen machen wir Sport, aber auch Bildungsangebote für sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche.

00:27:55: Weil das haben wir ja glaube ich jetzt die letzten Minuten sehr intensiv besprochen gerade eben dieses Thema Bildung sich für Sachen zu interessieren, sich weiterzuentwickeln, die verbindende Wirkung der Spaß dem man durch Sport haben kann.

00:28:09: Das versuchen wir an Kinder und Jugendlichen weiterzugeben, die da nicht unbedingt die Möglichkeit dazu haben.

00:28:17: Sehr, sehr happy, dass wir das ins Leben gerufen haben und alle Infos oder mehr Infos dazu gibt es auf meiner Webseite JanGunau.com.

00:28:27: weil da stellen auch unsere Stiftung vor ja und da versuchen wir eben diese motivierende verbindene Kraft von Sport und diese wichtige Funktion von Bildung dann auch an sozial benachteiligte Kinder- und Jugendliche weiterzugeben hier im Landkreis Wut.

00:28:41: Wir leiten.

00:28:44: Was ganz, ganz Schlimmes sagen, weil... Ja

00:28:47: ja ich weiß schon!

00:28:49: Abgelaufen?

00:28:50: Du darfst gerne zusammenfassen und die letzte Frage stellen Jan und wenn es für dich okay ist laden wir dich gerne noch ein, weil wir haben ganz viele andere Fragen noch, das haben wir gar

00:28:59: nicht... Das ist wirklich wie im Flug vergangenen Zeitpunkt.

00:29:04: Deshalb möchte ich dir tatsächlich nochmal den Ball zuspielen.

00:29:09: Was möchtest du jetzt noch mal platzieren?

00:29:11: Was ist dir wichtig im Sinne von Langlebigkeit, Rundumgesundheit alles was wir auch angerissen haben vielleicht auch darüber hinaus lieber Jan jetzt noch einmal zu platziert und den Zuhörern mitzugeben?

00:29:26: Ja ich glaube wichtig ist dass man die Sachen schon Disziplin macht, dass man ein klares Ziel vor Augen hat wenn man die Sachen macht und das man Freude hat an dem was man tut.

00:29:41: Das ist natürlich bei Adidas einfach diese Leidenschaft zu entwickeln für die Marke.

00:29:47: aber man sollte doch immer auch danach streben dass man das macht was man gerne macht was mit leidenschaft macht.

00:29:55: Und das dritte sicherlich man sollte vielfältig interessiert sein.

00:29:58: wir haben jetzt viel über Sport gesprochen Auch ein bisschen Überbildung.

00:30:02: Ich glaube, man sollte auch einfach die Augen aufhalten und sich für viele verschiedene Dinge interessieren.

00:30:10: Auch das ist in einem internationalen Konzern ja ein Stück weit einfacher weil man so viele Menschen aus der ganzen Welt kennenlernt und dann natürlich auch merkt dass die Welt

00:30:20: nicht überall

00:30:20: so tickt, wie sie vielleicht den Herzen Brauer oder in Deutschland gibt und sich darauf einzulassen, sich mit Menschen zu unterhalten.

00:30:30: Und da verschiedene Sichtweisen auch kennenzulernen.

00:30:33: Ich glaube diese Offenheit dieser Neugier, diese Bereitschaft der Sich auf Neues einzulassend das sind so wichtige Dinge die glaube ich zur Zufriedenheit dann und Glück auch führen können.

00:30:46: Ja schön gesagt!

00:30:47: Danke

00:30:49: Ja.

00:30:49: Vielen Dank, ihr zwei!

00:30:51: Also warte Jan.

00:30:52: wir sagen immer noch alle zusammen schüßt mich einfach nicht, halt liebe Zuhörer.

00:30:56: Ich habe uns einen Dank fürs Zuhören.

00:30:58: wenn ihr mehr über ein Jahr wissen wollt, einfach in die Show Notes schauen.

00:31:02: Judith danke für deine Zeit.

00:31:04: Sehr gerne.

00:31:05: Wir freuen uns auf die nächste Folge mit dir, Jan.

00:31:08: Vielen lieben Dank hat

00:31:09: euch viel

00:31:10: Spaß gemacht.

00:31:12: Tschau.

00:31:12: Danke schön.