00:00:06:
00:00:17: Herzlich willkommen zu unserem Longevity-Podcast mit Judith und Andrea.
00:00:24: Heute gibt es wieder siebenundzwanzig Minuten Input, hundert Jahre Output – heute haben wir ein Gast, der ist leidenschaftlicher Surfer, leidenschaftlicher Wintersportler, er ist studierter Architekt, hat eine der größten Agenturen für Brands- und Marketingstrategien aufgebaut.
00:00:46: Und wenn man sein Motto zusammenfassen würde, was sein ganzes Leben schon bekleidet.
00:00:51: Dann ist das Go, Bisse, Flo.
00:00:55: Herzlich willkommen lieber Reinhard und danke dass du heute unser Gast bist!
00:01:00: Hallo Andrea und Judith, mal hallo für die Einladung und guten Morgen ihr alle lieben.
00:01:09: siebenundzwanzig Minuten und hundert Jahre Output zu sehen und zu hören
00:01:14: Sehr cool!
00:01:16: Ich freue mich auch riesig und wir starten direkt mal.
00:01:18: Reinhard, du als Ex-Windsurf-Profi, ich habe das Motto von dir absolut verinnerlicht.
00:01:26: Flow – was vermittelst Du?
00:01:28: Was steckt da für Dich dahinter?
00:01:30: Was bedeutet für dich Flow?
00:01:32: Für mich ist Flow das Wichtigste im Leben.
00:01:38: Mir geht es darum den Flow zu finden und dem Flow zu bleiben.
00:01:42: sozusagen ist Flow mein Betriebssystem.
00:01:47: Früher, als Winzer fahre ich den Flo gesucht.
00:01:53: Aber Flo hat mich gefunden und da hatte ich ein Erlebnis im November, am Strand von Huquipa auf Maui, als Greg Mesenwil zu mir sagte rein hat.
00:02:07: Ist
00:02:11: doch erst du mir schon mal erzählt genau?
00:02:14: Und dann rein hat.
00:02:15: hast du gedacht so...
00:02:20: Genauso war es.
00:02:21: Ich habe nichts verstanden, aber alles hinterfragt.
00:02:26: und heute kenne ich Flo aus der Wissenschaft, aber vor allem aus meinen Muskeln, aus meinem Körper und auch aus meinem Geist.
00:02:36: Ja?
00:02:38: Ich weiß du hast dir ja den Mihalychikcentmihayo
00:02:45: oder sprichst du noch mal... Ja
00:02:47: genau, den hast du ja auch live getroffen.
00:02:49: Ich habe auch Bücher von ihm gelesen.
00:02:51: Er ist für mich wirklich der Begründer des Flow-Prinzips.
00:02:55: oder lass uns doch mal gerne daran teilhaben.
00:02:57: Du hast ihn getroffen und was verkörpert er für dich?
00:03:03: Also ein hochinteressanter Mensch als ungarischer Flüchtling in Rijeka geboren später im Flüchtlingslager im Rom aufgewachsen Psychologie studiert und gilt als Erfinder des Flow-Prinzips.
00:03:24: Und seine Kernaussage ist Erfolg kannst du nicht verfolgen, Erfolg erfolgt im Flow und idealerweise bist du jeden Tag da drinnen.
00:03:38: das bringt dich weiter nicht unbedingt schneller aber weiter
00:03:44: Wunderschönersatz.
00:03:45: Und wenn ich mir jetzt so deine Vita natürlich bereiten, wir uns rein hatte auch immer vor Wenn ich mir so deine vita anschaue dann ist das auch so.
00:03:53: du warst ja Leistungssportler als Server Du warst ein Grand-Josas-Server und dann bist du ja... hast studiert Architektur was viele gar nicht wissen aber Dann hast du einen Unternehmen gegründet und du hast so viele große Marken Brands begleitet und die auch in die Veränderungsbereitschaft gebracht, wo genau das stimmt.
00:04:18: Das ist gewachsen und ihr seid zusammengewachsen und es gab einen Flow und dann hast du fantastische Erfolge gefeiert.
00:04:27: Du hast zig Preise gewonnen.
00:04:29: was das aber zeigt ist dass du dieses Flow Prinzip auch wirklich lebst, sowohl privat, sportlich aber auch im geschäftlichen Sinne.
00:04:39: und dieses Prinzip stimmt ja auch voll mit unserem Podcast überein.
00:04:43: Mit den longevity Kriterien.
00:04:45: Und Reinhard wenn du so für dich überlegst was sind denn so deine wichtigsten Beihofsteine in der Langlebigkeit im longevity denken?
00:04:58: Als ich mich als Surfer später als Designer und Markenentwickler mit dem Flow beschäftigt habe, da hab ich gemerkt du tauchst ein.
00:05:10: Du tauchest ein in deinen Sport.
00:05:13: Du Tauchst Ein in deine Arbeit, in deinem Designprozess.
00:05:17: Und was passiert da?
00:05:18: Du vergisst alles die Zeit den Raum die Termine Alles fließt und es gibt eigentlich gar kein Ziel.
00:05:30: Du bist bei dir selbst.
00:05:33: Und jetzt kommt dann das Schöne, das ist kein isoterischer Zustand.
00:05:38: Das ist ein Zusammenhang aus Fokus, Feedback und Fähigkeit.
00:05:44: Und da entsteht dann plötzlich so ein Sweetspot zwischen Unterforderung also gerne auf der Couch sitzen und Überforderung dem Crash oder dem Fail eben nahe sein.
00:05:59: Und mir geht es eigentlich immer darum diesen Sweetspot jeden Tag ein bisschen höher zu schieben, sei es jetzt durch die Fähigkeiten, die kognitiven Fähigkeiten aber natürlich auch die körperlichen Fähigkeit.
00:06:14: Wenn du jeden Tag nur einen Prozent oder einem pro Mill weiterkommst dann bist du am Ende des Monats um ein Drittel besser und Das kannst du in allen anwenden und auch im hohen Alter.
00:06:32: Und als ich mein großer Mentor, als junger Winzer von Designer war Peter Brockhaus, der sich jetzt auch sehr intensiv damit beschäftigt... ...und da habe ich eben sehr viel gelernt und das wende ich auch tagtäglich an!
00:06:56: Was konkret?
00:06:57: Weißt du, was hast du auch für Tipps für unsere Zuhörenden.
00:07:01: Die haben vielleicht von Flo ja noch gar nichts gehört.
00:07:03: Vielleicht ist schon mal erlebt oder gespürt.
00:07:06: Wie erreicht man Flo?
00:07:09: Was machst Du täglich Reinhard?
00:07:12: Lass mich vielleicht nochmal ein bisschen allgemeiner zusammenfassen bevor ich dann in das tägliche Beispiel sage, was ich da gelernt habe war erstens Erfolg kannst du nicht verfolgen.
00:07:27: Erfolg entsteht zweitens spielerisch im Freestyle, im Spaß und der Leben.
00:07:37: Erfolg ist eben wie ich zuvor gesagt habe diese Balance zwischen Unter- und Überforderung.
00:07:45: Es folgt dann zur vierten.
00:07:48: Erfolg erlebt vom Feedback nicht von großen Zielen.
00:07:53: Und damit sind wir schon bei fünftens Erfolg erfolgt.
00:08:00: Ich hatte ja die Chance vor forty-fünf Jahren für einen dreizehnjährigen Windsauffer, die Segel zu designen für Björn Dunckerback weil der war so klein dass er kleinere Segel brauchte.
00:08:13: Zwei Komma drei Quadratmeter zwei Komma sieben also bisschen mehr wie ein Handtuch Und das habe ich für ihn designt und später ist er damit Weltmeister geworden insgesamt.
00:08:23: Zweiundvierzig Mal.
00:08:25: Als ich ihn zu seiner Filmpremiere bei der Red Bull Filmpremière im Mozart Kino Salzburg wieder getroffen hab, sagt er zu mir so in etwa Windsurfen ist kein Zustand des Küchs sondern der Weg dorthin.
00:08:45: Wenn ich eine Stunde im Wind bin sind meine Sorgen fort.
00:08:49: Diese Leichtigkeit des Seins, wohl jemand der beste Athlet sogar im Guinness Buch der Rekorde mit dem Weltmeister Titlis ist immer spielerisch dran geblieben.
00:09:03: Das hat mich sehr bewegt.
00:09:06: vor zweieinhalb Jahren und gleichzeitig durch diese Beschäftigung mit Peter Brockhaus eben in seinem Buch Werdehundert habe ich dann angefangen, nachzudenken wie ich das konkret umsetzen kann.
00:09:26: Das heißt für dich, Reinhardt, weil die Judith das auch noch mal so gefragt hat.
00:09:31: Es ist nicht nur einfach dass ich mich körperlich bewege ein paar bisschen Bauchmuskel-Training mache und ein bisschen Gymnastik sondern es ist dieser Gesamtzustand um im Floh zu bleiben sowohl sich geistig fit zu halten, körperlig fit zu erhalten Die Natur zu genießen auf die Ernährung zu achten.
00:09:48: das machst du ja auch.
00:09:50: also wenn man dich kennt und weiß Du hattest ja letztes Jahr auch so eine Wahnsinnschallenge.
00:09:56: Hundert Tage?
00:09:58: Ja, ich hatte schon viele Challenges im Leben aber du hast es sehr gut zusammengefasst, liebe Andrea und damit bin ich ja schon fast bei deiner Frage von zuvor.
00:10:09: Ich wollte das nur noch mal aus meinem Mindset davor stellen weil ich ja eigentlich nicht so ein Exersit die Binde irgendwas abarbeitet sondern eher Gefühler aus dieser intuitiven Form des Denkens handelt.
00:10:29: Aber da habe ich mir dann schon ein paar Krediere in Zusammenhang gestellt, die sich teilweise intuitiv für schon lange befolgt hat, aber ich habe es mir dann nochmal ganz speziell dem zusammengestellt.
00:10:43: also es fängt für mich am Abend an.
00:10:46: bevor ich schlafen gehe versuche ich mein ganzes System herunterzufahren.
00:10:52: Kein Handy, kein Blaulicht, kein Essen alles in Ruhe da mal ausklingen lassen und dann gehe ich sehr früh ins Bett.
00:11:03: Ich gehe meistens um zehn in den Bett oder vor zehn in ins Bett und schlafe mindestens sieben Stunden meist sehr tief.
00:11:17: Vielfach träume ich sehr schön.
00:11:21: Und nachdem sieben Stunden aber dann doch bald vorbei sind, stehe ich zwischen fünf und halb sechs auf... ...und da ist noch alles sehr ruhig draußen manchmal die Sonne schon auf.
00:11:34: Ich zieh meine Boardshot an, sonst nichts, presse eine Zitrone aus und nehmt da noch einen Brombeer-Essig, ist schon fast leer.
00:11:46: Ich pute das alles zusammen mit ein bisschen Salz und Teffer in den Glas, warmes Wasser, die ist noch ein bisschen aufwärmend.
00:11:54: Und spüle es trinke ich, setz mich auf die Terrasse und lasse die Sonne auf meinen Oberkörper schälen.
00:12:09: Dann fange ich an zu... Atmen, die sogenannte Boxatmung.
00:12:16: Früher mal mit vier Sekunden jetzt bin ich meistens bei sieben Sekunden.
00:12:21: also ich atme sieben sekunden ein halt in die luft und atme dann siebensekunden wieder inne.
00:12:42: also ohne luft Kommt nicht ganz auf siebenundzwanzig Sekunden, sondern achtundzwartzig Sekunden.
00:12:51: in Summe macht es dafür aber siebenmal.
00:12:55: Und das habe ich das Gefühl, das reinigt meine Lunge, das bringt meinen Geist, das weckt mich auf und dann mache ich aber gleich weiter und teste wie lange ich die Luft anhalten kann.
00:13:12: also einfach wieder einatmen Luft anhalten.
00:13:19: Im Moment bin ich lustigerweise heute Morgen, weil vielleicht ein bisschen inspiriert durch euch bei einer Minute, ist siebenundzwanzig Sekunden.
00:13:28: So lange?
00:13:30: Sags
00:13:31: so lange.
00:13:32: als ich Profi war, als ich Windschärfer war, war ich über fünf Minuten unter Wasser.
00:13:40: Nicht immer freiwillig.
00:13:44: Ja, ich habe da auch von Christian Redl, den du kennst.
00:13:48: Er hat viel gelernt und ist ja nötig im Tauchraum der unglaublichen Techniken getroffen, wenn die so tief tauchen oder wenn sie gleich sind über hundert Meter lang tauchen.
00:14:04: Da wäre ich jetzt nicht mehr hinkommen, aber mein Ziel ist schon diese Hundert Minuten um bei den schönen Zahlen zu bleiben mal noch diesen Sommer zu schaffen und vielleicht dann nächstes Jahr wieder die zwei Minuten zu knacken.
00:14:23: Damals als Surfer war das auch recht einfach.
00:14:27: im Winter wenn wir ein bisschen im Schwimmbad trainiert haben, konnte ich viel länger also vier mal fünfundzwanzig Meter tauch.
00:14:36: Da war eigentlich schon recht zufrieden auch natürlich mit der Anstrengung.
00:14:43: und aber zurück zur Morgenroutine.
00:14:50: Ich mache ein bisschen Fitness Versuch mich da ein bisschen zu stärken auf Geräte und auf dem Blackboard, wo ich dann die Balance auch übeln.
00:15:09: Somit sind es ... ... siebenundzwanzig Minuten Morgenflow ohne Unterbrechung.
00:15:17: Das ist für mich schon die ultimative Longevity Routine.
00:15:23: Ja in den Tag auch!
00:15:26: Und der Rest ist dann eigentlich mehr dazu da, tüglich zu sein meine Arbeit zu tun.
00:15:39: Ich bin ja schon im ruhigen Stand aber gleichzeitig auch etwas im unruhe Stand.
00:15:47: Meine
00:15:48: Arbeit eben als Designer und Geschäftsführer von Basch & Heinz geht ja am einunddreißigsten zwölften zu Ende, nachdem ich da jetzt eben in forty-fünf Jahren aktiv war.
00:16:04: Und damit bin ich aber auch sehr im Rheinland und habe viele neue Ideen, neue Firmen, Beiratfunktionen und bin damit überaus glücklich und verschiebe immer noch meine Grenzen nach oben, aber vor allem auch mit dem Spaß, den ich da genieße.
00:16:27: Ich habe ein Design-Schalee gebaut oder zwei Design-Schalees.
00:16:32: Das müsste mich unbedingt mal besuchen.
00:16:34: Ja!
00:16:34: Dann drehen wir mal einen Live-Podcast bei dir aus.
00:16:36: Stimmt?
00:16:37: Ja,
00:16:38: ja.
00:16:38: Mit den
00:16:39: aufkrachtsehundert Metern Zirbenwald.
00:16:44: Da finde ich dann das Schöne im Leben.
00:16:49: Und eins vielleicht noch da ganz wichtig, ich esse fast nur ohne Barco.
00:16:56: Das heißt, ich kaufe mein Gemüse am Biomarkt, das Fleisch beim Bauern und versuche eben es sehr natürlich zuzubereiten.
00:17:12: Ansonsten bewege ich, balanciere ich begeistere Und eins hilft mir dabei natürlich auch noch.
00:17:21: Ich bin finanziell unabhängig, meine Kinder sagen immer so frei nach Karl Lagerfeld.
00:17:30: Dad wirft das Geld zum Fenster raus aber dann öffnet er die Tür und dann kommt es wieder rein!
00:17:38: Mit mehr Schwung.
00:17:39: Du, ich würde da gerne noch mal ansetzen auch gerade für unsere Zuhörerin denn liebe Reinhard das sagt sich ja so leicht Leichtigkeit und Spaß und Freude ins Leben zu bringen.
00:17:50: Ich glaube aber dass das ein wesentlicher Schlüssel ist Denn ich erlebe viele die gerade jetzt bei dem Thema Prävention und Longevity sich ganz viel vornehmen Weißt du Reinhart?
00:17:59: Aber sie müssen dann auch Ja Die müssen es so und so machen mit einem gewissen Perfekt Zündismus den du auch hast, also höchste Ansprüche.
00:18:09: Aber lass uns doch nochmal drauf schauen auf diese Leichtigkeit.
00:18:12: ist es nicht auch ein Mindset rein hat?
00:18:14: bringst du das nicht schon immer mit?
00:18:16: oder was für Tipps hast du das vielleicht auch noch zu erreichen mal loszulassen?
00:18:20: Oder einen Fokus wirklich auf das positiv?
00:18:22: oder tauchen wir da doch nochmal ein bitte.
00:18:26: Ja als ich auf Hawaii war hatte ich oft viele Möglichkeiten wenn kein Wind war den Surfern zurückzuschauen
00:18:35: Also den Wellenreitern, meinst du damit?
00:18:37: Ja und
00:18:37: dann sehe ich für die Erbretten, nehmen wir vielleicht noch ein bisschen Wachs drauf tun.
00:18:41: Und dann raus batteln ja durch die Brandung oder neben der Brandung herausbatteln also diese fast meditative Bewegung dass sie mal rauskommen in Schwung beim Werk.
00:18:56: Dann haben Sie aber die Challenge draußen zu Sitzen zu warten, bis der richtige Zwell die richtige Welle kommt.
00:19:06: Ja das kann auf Minuten manchmal sogar Stunden dauern und dann sieht man plötzlich einer nach dem anderen wie die ganz energisch an Batteln hoch springen auf der Welle stehen den Bottern einleiten da wieder hoch Kriegheiten in diese Schwerelosigkeit kommen und dann oben den auf so liebt.
00:19:33: Das geht am meisten sehr schnell, wo die Bewegung an der Liebe machen und wieder zurück.
00:19:39: Und das Ganze wiederholen Sie dann hier nachdem wie lang die Welle ist zweimal drei mal fünfmal zehn Mal.
00:19:48: Irgendwann kommen sie am Strand gehen langsam raus legen ja breit hin und setzen sich drauf.
00:19:54: Und dieser Rhythmus von diesen drei Phasen, der hat mich unheimlich bewegt.
00:19:59: Dass diese Vorbereitung dann der Fokus und die Ruhe und dann eben diese Kraftentfaltung und das Erleben ist in sehr kurzer Zeit aber mit einem Glücksgefühl, dass sie da eine sehr lange anhält.
00:20:19: Beim Windsurfen ist es ein bisschen anders... mehr ständig in Bewegung, aber ich habe die Surfer eigentlich darum beneidet dass sie eben diese langsame Sequenz, diese Ruhe, diese Konzentriertheit und dann diese maximale Explosion haben.
00:20:41: Und das gleiche versuche auch im Designprozess oder allen zu machen im Essen diese lange Vorbereitung, dann eben das Warten und irgendwann dieses Genießen.
00:21:01: Und dass alles am besten jenseits von Multi-Dasking – das ist der Däufler von NATO, wo damals schon der Mihalychic Saint Mihaly gesagt hat dieser Fokus nur dafür zum Flow Diese Gleichzweglichkeit.
00:21:22: Das
00:21:22: ist ein super Tipp!
00:21:23: Oder Reinhard,
00:21:24: Fokus auf das was gerade wirklich dran ist und nachspüren ja?
00:21:29: Und die Glücksgefühle aufsaugen oder?
00:21:32: Den
00:21:32: Moment leben, den Moment einfach spüren und leben und nicht denken was kommt noch oder was war noch sondern... Ich fand das ein wunderschönes Beispiel, Reinhard.
00:21:40: Was du gerade erzählt hast von den Surfern?
00:21:42: Ich war in Hawaii und wir waren auch einen Tag an diesem bekannten Surfer-Strand nur schon vom Zugucken!
00:21:48: Und diese Atmosphäre die Inseln und die Leute und alles... Das gibt ja eine Ruhe und eine Erholung obwohl ich nun kein Surfer bin.
00:21:55: aber dazu zu gucken und das zu erleben dass es wirklich beeindruckt.
00:21:59: Also ich bin ja in drei Wochen auf Hawaii da werde ich mich gleich mal zur Herzen nehmen eure Tipps
00:22:06: Da auch ausbatteln, den ganzen Tag draußen bleiben und dann die Welle abbreiten.
00:22:12: Und nie hochkommen reinharten!
00:22:17: Aber Reinhard was mir richtig gut gefallen hat, was mich beeindruckt hat, dein Morgenritual wie du das beschrieben hast.
00:22:25: Das kann ja jeder für sich festlegen.
00:22:28: aber wie lange du das machst und wie du es selber an dir beobachtest?
00:22:33: Deine Atemrhythmus, früher manchmal vier jetzt bist du bei sieben Sekunden.
00:22:38: Wie lang du die Luft anhalten kannst?
00:22:40: Das finde ich auch für unsere Zuhörer so wichtig.
00:22:44: einfach starten nicht warten sondern fangt an spürt euren Körper rein dass ihr das auch einfach euren Flo findet.
00:22:51: und ich find dieser Begriff den Du da geprägt hast mit dem Flo und den Dauch hier nochmal demonstriert hast sowohl im Sport als auch in Business Und Ich weiß Auch Dass Du das Im privaten Leben Du genießt und machst.
00:23:04: Das ist wirklich ein ganz, ganz wertvoller Tipp für unsere Zuhörer.
00:23:09: Reinhard mit dem Wissen von heute was du hast hättest du in deiner Jugend schon etwas mehr gemacht oder anders gemacht als das was du heute weißt?
00:23:20: Oder hast du, du hast es vorhin kurz erwähnt instinktiv immer?
00:23:25: Gute Frage!
00:23:26: Ja ich war in meiner Jugend ja bevor ich Winzer war weil auch Skateboarder Da war ich schon sehr intuitiv, aber ich bin dann durch die Schule, durch das Studium und auch später durch die Arbeit eigentlich sehr geprägt worden.
00:23:42: Geprägt in Meetings, in Zeitplänen, in späteren Excel-Schieds.
00:23:49: Und ... Das würde ich noch stärker, noch radikaler reduzieren.
00:23:57: also durchaus gerne noch ein bisschen mehr Chaos, bisschen weniger Perfektion und mehr Intuition.
00:24:09: Und es heißt jetzt nicht, dass ich in Unordnung leben will aber mehr Lockerheit... Ich hatte das Glück, dass sich relativ viel Lockerkeit hat, aber natürlich durch Studium auch viele Barrieren da eben dieses, wenn ich das Flohprinzip noch früher entdeckt hätte, hätte ich mir im Leben noch leichter getan.
00:24:37: Und demnach auch Leichtigkeit, Kreativität?
00:24:41: Ich habe auch das Gefühl Chaos ist das falsche Wort weil es in Deutschland also finde ich negativ belegt ist Reinhard und du bist alles aber nicht chaotisch!
00:24:49: Ich finde du bist hochkreativ und hast Freiräume als ich würde's eher vielleicht so benennen oder?
00:24:54: Hast du das besser freien?
00:24:55: Ja
00:24:56: Chaos kommt ja aus den Griechen Eigentlich was anderes, weil wie man es in Deutschland sieht.
00:25:03: Das geht auch schon.
00:25:04: Es ruft zu der Chaostheorie an jeden Empfehlen und da... Und das ist ja auch in der Kunst, wenn man einen Künstler fragt warum er das gemacht hat, der wird sie nicht begründen können.
00:25:22: Nur im Nachhinein sagen dann alle dieser Pinselstrich von Picasso sagt das aus Da dreht er sich in Graben noch heute um, wenn man das gesagt hat.
00:25:34: Das war damals mein Flow, meine Energie, meine Inspiration gerade von dieser Inspiration zu leben.
00:25:43: und wir haben jetzt das große Tück dass wir in einer Zeit leben wo wir Informationen ja Zugang haben durch das Internet durch die KI und dadurch kann ich ja viele diese Sachen auslagern.
00:26:01: Das nutzt sich natürlich auch stark, um eben noch mehr diesen jungen Loop da wo der Mensch eigentlich die größten Stärken hat, die zu nutzen.
00:26:13: und wenn ich damals schon die KI gehabt hätte wie jung war, hätt' ich mich noch leichter.
00:26:21: dann so musste ich noch meine Segelsalz berechnen.
00:26:24: das waren inzwischen auch zum seiten wieder.
00:26:29: Ja, habe ich auch gerne gemacht.
00:26:31: Das ist ja auch eine geistige Übung aber doch lieber war ich natürlich auf dem Wasser.
00:26:38: Aber
00:26:40: es ist echt spannend weil das sind so viele Tipps.
00:26:43: was würdest du heute ein Unternehmer auch raden bei Reiner?
00:26:47: Du kriegst das ja selber mit!
00:26:48: Du hast mit so vielen Firmen in Habern zu tun und großen Unternehmen zu tun mit Geschäftsführer und Marketingchefs.
00:26:55: Was möchtest du denn solchen Leuten geben, die noch nicht in Ihrem Floh so sind?
00:27:01: Dass das dir einfach
00:27:04: dahin poppt.
00:27:05: Wir haben ja twohundertneinundfünfzig Marken gelanscht oder Gerielanscht und auch tausend zweihundert Marken wie Ann, GoPro, Maloyer, Bock und andere in die Sportwelt gebracht mit ISPO bei NU.
00:27:25: Da habe ich eigentlich immer wieder das selbst, das ähnliche Muster festgestellt.
00:27:31: Die einen längst die Latte zu hoch aber die meisten zu tief.
00:27:37: Okay!
00:27:37: Die meisten Briefings langweilen mich und ich sage zu meiner Mitarbeiterin erzählt sie es bitte nicht weiter schmeißt du es gleich weg?
00:27:48: Lass uns überlegen wo wir wirklich hin wollen... Warum wollen wir dorthin und wie wollen wir da hin?
00:27:56: Nicht unbedingt was wollen wir erreichen, womit wollen wir morgen Umsatz machen.
00:28:02: Und diese Lockerheit aber auch dieser Mut der wichtig ist die Angst zu überwinden gerade in der Zeit jetzt voller Unsicherheiten
00:28:14: usw.,
00:28:17: diese deutsche Angst bis hin zur reichweiten Angst, aber ich jetzt in den USA lernen müssen.
00:28:23: Es ist ein Fremdwort in der amerikanischen Sprache die Rente von deutscher Angst und reich weiten Angst.
00:28:31: Weil ich Angst habe weil um den lieben Mitbürger Angst haben dass ihr voll geladenes Auto nach fünfhundert Kilometer irgendwann wieder laden muss diesen Mut und das ablegen der Angst und die sich keine Angst vorgossen Das finde
00:28:47: ich
00:28:48: auch gut.
00:28:50: Ja, das bringt dich weiter.
00:28:52: und wenn man sieht wie eben ein Casper Cubetti von Orn da rangegangen ist, Katten schleiche und den Schuh gegeben hat und dann in einer Zeit wo Nike Boomer Adidas Essex bereits extrem stark war, ich brauche bessere Laufschuhe Und heute ist seine Marke am New York Stock Exchange zwölf Milliarden Dollar
00:29:17: wert.
00:29:19: Genau diese Eigenschaft, diesen Mut, so wie Steve Jobs es sagt, stay hungry, stay foolish.
00:29:28: das kann ich zu einem so weitergeben und freue mich auch über jeden jungen Unternehmer, jungen Studenten, jener Unternehmensgründer der genau mit diesem Mindset rangeht und da bin ich dann auch gern Mentor für diese Menschen.
00:29:46: Weil das wollte ich noch kurz sagen, für die Zuhörerinnen und Zuschauer natürlich steht unten in den Schonots links drin wo ihr ein Reinhard erreichen könnt wenn ihr einen Vortrag gerne vom Reinhart hören wollt Wenn ihr ihn mal zum Pendeltalk einladen wollt, weil der Reinhard hat eine Menge zu erzählen.
00:30:05: Meldet euch einfach, gesteht alles unten drun.
00:30:08: Wir tun auch die zwei Bücher, die du empfohlen hast, die Namen noch mal mit Reinhart also da oder direkt über LinkedIn mit Reihart Kontakt aufnehmen.
00:30:18: Also danke liebe Zufall.
00:30:21: Judith.
00:30:21: ich traue es mir gar nicht zu sagen Ich will auch noch nicht unseren Podcast verenden Aber wir gehen schon auf die Zielgerade zu.
00:30:30: Und Reinhard, du wolltest gerade noch was sagen?
00:30:32: Ich wollte dich nicht unterbrechen aber ich wollt nur sagen in den Show-Noten steht alles drin, was ihr braucht und ansonsten direkt Kontakt mit Reinhart Pasche aufnehmen.
00:30:40: Ja das... Ihr habt es alles gesagt.
00:30:42: Eines hat es noch vielleicht Bücher sind mir sehr wichtig.
00:30:46: Ich lese mal für ein Buch pro Woche obwohl ich einen schlechten Leser bin, teilweise höre ich's natürlich auch als audible an Und ich erricht gerade eine Bibliothek ein in meinem Naturschallee, wo ich jetzt schon bereits fünfzig Bücher hab, die ich alle empfehlen kann.
00:31:08: Da kann ich euch gerne noch eine Liste für die Show Notes geben, insbesondere für meine zehn Lieblingen, die auch alle vom Autor unterschrieben und gewidmet sind.
00:31:19: Da bin ich auch sehr gespannt natürlich drauf!
00:31:21: Und Reinhard zum Abschluss hast du jetzt nochmal die Möglichkeit Das, was dir wirklich wichtig ist jetzt nochmals zu platzieren in zwei drei Sätzen.
00:31:33: Ich sage das in einen Satz keep the flow!
00:31:35: Genau super damit.
00:31:39: Damit es alles gesagt rein hat ganz ganz herzlichen danke an der Stelle.
00:31:44: ich freue mich Andrea auf eine Fortsetzung.
00:31:49: Der Reinhard hat die Einladung für die Öffentlichkeit, für uns zwei ausgesprochen.
00:31:53: Und wir nehmen das wahr!
00:31:55: Wir kommen dich im Chalet besuchen machen da live Podcast einfach auch nochmal aus einem ganz anderen Ort weil ich glaube wenn man dieses Chalet sieht oder was ich manchmal schon gesehen habe auch mit dem Blick dass man dann auch einfach versteht wie da auch ein Flow zustande kommt.
00:32:14: vielleicht mach mal einen Teil deiner Morgenroutine mit was zu profitieren davon.
00:32:21: Ihr seid sie mir eingeladen, ich habe Zeit aber freue mich auf euer Kommand.
00:32:25: Ja, danke schön!
00:32:28: Lieben Gruß an alle da draußen bis zum nächsten Mal und lasst es euch gut gehen und bleibt im Floh.
00:32:35: Alles alles Gute, ciao.